Die Blume aus dem Gemeindebau

Ach was, Blume aus dem Gemeindebau. Schilcher, du bist die Rabiatperle aus der Weststeiermark. Hast so viel Säure, dass du die Mägen von Touristen zersetzt und am liebsten als Mischung mit Mineral oder Soda gestreckt verzehrt wirst. Jahrelang habe ich dich als Literware konsumiert, bis meine Harnsäurewert von selbst jeden neuen Sommerhit mittanzten.

Nun sitze ich 400 Kilometer von der Weststeiermark entfernt im Schilcherexil und schreibe ein paar Zeilen zu deinen Ehren. Nicht, dass es mir nicht immer Freude bereitet hätte, bei Weinverkostungen dich zu präsentieren und Reaktionen zu sammeln, wie andere Sticker für Paninihefterl. Ach, was hatten wir Spaß …s1

 

Aber die ernsthafte Betrachtung des Schilchers jenseits eines Todschlagarguments betreibe ich erst seit relativ kurzer Zeit, was rabiat schade ist, da man diesem Rosé einen Moment gönnen sollte. Angebaut in der Weststeiermark, liefert die Blaue-Wildbachertraube die Grundlage für den Schilcher. Die Rebsorte ist der wichtigste Lebensnerv der Weststeirer. Schilcher kennt man vor allem knochentrocken und säurebetont aber ebenso gut wird er halbtrocken und edelsüß vinifiziert. Sortentypischen Aromen sind meist Erdbeeren, Cassis, Himbeeren, Blutorangen oder roten Ribiseln. Eine mineralische Würze tritt hervor und es fehlt nicht an Wucht, Nerv und herzhafter Länge. Der Wein ist das Ergebnis einer schnellen Verarbeitung der Blauen Wildbachertraube.

Für die aktuelle Weinrallye von Annette habe ich zwei Winzer unterschiedlicher Couleur, um die Bandbreite aufzuzeigen. Domäne Müller ist einer der größeren Weingüter in der Weststeiermark und hat einige Lagen direkt unter der Burg Deutschlandsberg, wo auch der Liechtenstein Schicher 2013, Ried Burgegg, Deutschlandsberg angebaut wird.

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In der Nase zarte Noten von Himbeeren und Blaubeeren, feine Säure und Fruchtigkeit. Perfekt zu Jausen, kräftigen Speisen und Meeresgetier, oder als Appetizer im Sommer. Heute liefere ich dazu aber nur Stück Speck aus der Fleischerei Kollar aus Deutschlandsberg dazu. Fett!!!s2

Gerne stelle ich den Schilcher und Schilchersekt von http://www.strohmeier.at/seite-3.html als Alternative dazu – ein Winzer, der sich naturbelassener Weinen verschrieben hat und dabei sensationelle Weißweine – die kenne ich – produziert.

Der nächste Schritt? Jetzt dringend ein Achterl Schilcher, eine Scheibe Speck und dann singen wir alle gemeinsam …

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Das echte Leben kannst du nicht in Zentimetern messen!

Nun sitze ich mit erhobenen Zeigefinger inmitten meines Wutbürger-Dilemmas, habe noch immer einen Kleckser Grün am Finger und mache mir Gedanken. Warum? Ich hatte meine Meinung in zwei konträre Richtungen laufen lassen, muss dies nun revidieren und dringend mit euch tanzen!

Vor einigen Tagen postete die deutsche Weinkönigin auf Facebook anlässlich des Titelgewinns der deutschen Nationalmannschaft. Ein Bild, auf dem sie samt ihrer zwei Assistentinnen / Prinzessinnen / Rebstockgöttinnen sich nackt zeigte. Naja, nackt bis zur Schulter, gefühlt wie ein früher Porno aus den 60igern, geschmacklich wie Toast Hawaii. An sich nichts negatives, eher der Versuch eines Social Media Managers lustig zu sein. Auf diesen Post folgte noch ein Beitrag unter dem Motto ‚Wein geht auch frech‘ indem die Arbeit mit diesem Bild gefeiert wird. Hach, was machen wir nicht alles, damit man uns gern hat und liked. Aus dieser Freizügigkeit entstand ein kurzes Gespräch via Twitter über Sinn und Sinnlichkeit des echten Lebens:

Twitta

Und nun sitze ich da mit meinem grünen Zeigefinger, habe langsam das Frösteln über die aktuellen Diskussion in Deutschland zu #Gauchogate. Meiner Meinung nach kannst du nicht immer biologisch, moralisch, vorzeigetechnisch und gesanglich vorzeig- und abbaubar sein – ab und zu ist Anarchie ein schöner Leitsatz. Und dabei solltest du das echte Leben nicht mit dem Zentimetermaß der Tugend messen. Du wirst daran scheitern!! Folglich reiche ich dem deutschen Weininstitut den Löffel voll Mangold-Risotto dar. Ihr kreiert eure eigene unfassbare Anarchie und das ist gut so. Echtes Leben und so. Und den geneigten Leser bitte ich nun zum Tanz um den Kochtopf.

Lasst uns an der Nase fassen, tanzen und kochen!

Dazu bitte die als Vorlage den Gaucho-Tanz abspielen und davor folgendes, vorbereitetes Kärtchen je nach Vorlieben ausfüllen und ausdrucken:

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So gehen die __________________, die __________________ gehen so, so gehen die __________________, die __________________ gehen so!!!

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Alternativ – und ich kann verstehen, dass nicht jeder das Lied gut findet – hier noch zwei musikalische Optionen für dieses Lied:

Am Ende des Tages ist doch ehrlicher, ästhetischer und netter, statt hinter dem Rücken seiner ungeliebten Völker / Menschen / Teams / etc,. zu feixen, lieber freizügig zu tanzen und zu singen.

Dazu schnappen wir uns den Kochlöffel als Taktstock. Dazu brauchen wir als Mise en Place für die kinderfreundliche Variante:

  • 300 bis 400 g Mangold
  • 2 Zucchini
  • Bund Petersilie
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Öl
  • 400 g Risottoreis
  • 1,15l Gemüsebrühe – (ohne Kinder: 1l Gemüsebrühe, ein Achterl Weißwein)
  • 100 g Parmesan
  • 50 g Butter

Im ersten Schritt sich an das Grünzeug wagen: Mangold, Zucchini und Petersilie waschen. Dem Mangold die groben Stiele wegschneiden und kleinschneiden – ungefähr ähnlich mit der Petersilie vorgehen und die Zucchini klein scheiblieren. In einem Topf reichlich Wasser salzen und aufkochen lassen. Zucchini und Mangold baden gehen lassen und nach einer Minute wieder herausholen, kalt abschrecken. 3/4 des Grünszeugs mitsamt der Petersilie in einen Mixer schmeißen und tanzen!

Zwiebel und Knoblauchzehe zum Tanz bitten (schälen und klein würfeln für alle Spaßbefreiten). Öl in einem breiten Topf erhitzen und Zwiebel und Knoblauch beifügen und weich dünsten. Reis an die Hand nehmen und eine Polonaise in den Topf veranstalten und unter ständigem Rühren in 3 Minuten glasig werden lassen. Den Wein – in unserem Fall heiße Gemüsebrühe – angießen und köcheln lassen, bis er / sie vaporisiert ist. Nach und nach die heiße Brühe angießen und unter ständigen Rühren für 25 Minuten immer wieder einkochen lassen bis der Reis gar ist.

Die gemixte Kräuterkombilation unter den Reis mischen, fünf Minuten die Komi zugedeckt ziehen lassen. Geriebenen Parmesan auf die Tanzfläche bieten und mit Butterflocken unterhebeln.

Restliches Gemüse als Garnierung verwenden, mit einem Foxtrott servieren.

 

Mangold Risotto Mangold Risotto

Mangold Risotto   Mangold Risotto

Passend zu diesem Mahl empfehle ich im echten Leben eine 1976er Avelsbacher-Hammerstein Riesling Auslese. Ein besonders heißer Herbst – so wurde mir erzählt – ließ die Erntehelfer in Bikini und Badehose auflaufen. In der Hoffnung auf einen dementsprechenden Herbst 2014 für die deutsche Weinkönigin hebe ich mein Glas, lecke den Finger ab und verliere mich in Anarchie.

Châtas, Baby! Châtas!

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Si tu as la chance de passer quelques jours dans un village comme Châtas avec 57 inhabitants (dont 2 n’apprecient pas que tu es là), 10 vaches, 3 chiens et un bar qui n’existe plus heseite pas. Vas y, ramene des enfants, quelques amis et plusieurs bouteilles de Riesling. Mets les moules dans un grand pot avec du vin blanc, oignon, persil et un peu de beurre!

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Am Ende des Tages bin ich großer Fan von dem, was die Macher von http://www.mitvergnuegen.com machen. Sie gehen hinaus in die richtige Welt und zeigen Gelage in Restaurants, Essen, Trinken und Kochen so wie es ein soll. Sinnlich, dreckig, mit Freude und (ohne) Verstand, und persönlich. Wunderschöne Bilderstrecken mit Texten die sitzen. Siehe auch 40 days of eating. All das, was Food- und Lifestylezeitschriften heute nicht liefern wollen.  Mein Versuch mit Selfies hier mitzuhalten, wurde angestachelt, ich brauche das kommende Mal aber einen professionellen Fotografen an meiner Seite!

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Und man kann vom Service des Ladens http://www.pur-etc.fr/ in Straßburg halten was man mag, die Idee mit den Rezeptvorschlägen der Kunden für die künftige Speisekarte finde ich simple und gut. Crowdfunding ohne Tam Tam.

 

Vive le Vitamin – oder ein Topf gegen Fleisch

Das Wochenende hatte seine 48 Stunden auf 48 Minuten geschrumpft und die Energie für Sex, Drugs & Rock’n’Roll verschwendet. Die Sonne hatte sich mit den Sternen und Wolken abgewechselt und im Wechsel der Erinnerungen war nichts mehr sicher, als in der Küche sich das Gemüse erhob. Angriffslustig voller Vitamine und mit den Dreck und Schande als Beilage stigmatisiert, gingen Karotten, Auberginen, Tomaten, die unterschiedlichsten Spitzpaprika, Zwiebel, Knoblauch in die Offensive. Beide hatten keine andere Wahl, als sich mit diversen Hieb- und Stichwaffen zur Wehr zu setzen: Es wurde gehobelt, geschnitten, gebissen, zerrissen und geweint. Unter der Ägide von The Clash – Police and Thieves –

gab es kein Halten mehr und der große Topf wurde dem Herd aufgesetzt.  Rasch briet das Schmalz an und bereitete dem Gemüse einen heißen Empfang. Es wurde gebraten, gerührt, mit Wein, Tomatensauce und Chilipaste abgeschmeckt und der Deckel des Schweigens darüber gebreitet.  Als Beigabe für das Schmorren fügten sie noch Rosmarin, italienische Kräuter, Cumin, Salz und Pfeffer dazu. 

Als Begleitung für die Einheit aus Gemüse hatten sich die beiden für Couscous entschieden: einfach in der Zubereitung, fett als Alternative. Die Sekundanden bestanden aus einem fetten grünen Salat mit Kernöl und dem bekannten Fenchel-Orangen-Salat. Sie ließ Gemüse um Gemüse über die Zunge gleiten und schickte als Rückmeldung nur einen Wortschwall Freude aus, den er auffing zu einem Blogbeitrag verarbeitete. Das nächste Mal noch mit Kichererbsen garniert.

Lasagne al Fake

Er hatte die Welt gesehen, war tätowiert und über dreißig. Sie auch. Beide hatten schon viel erlebt, gelebt und geliebt. Dennoch gab es noch diesen einen offenen Punkt: Sie hatten noch nie Lasagne gekocht. Sie kauften streng nach den Regeln des Rezeptes und der Einkaufsliste ein und packten lieber noch 100 g oben auf. Sie hatten nichts dem Zufall überlassen, bis auf den Abend vor dem großen Abend. Dieser war von großer Freude gesegnet und endet weinselig mit der Eröffnung des Weines für die Lasagne.  So versuchten die beiden sich am nächsten Tag im Suchen des Pfiatgottlackerls vulgo Noagerl in der Flasche und in der Vorstellung der Mahlzeit. Zeit wurde es und die Zeitangabe auf dem Rezept verhieß kaum Gutes: ca. 2 Stunden.

Die Pasta in heißem Salzwasser bis zum Punkt der Bißfestigkeit kochen.  Währenddessen den Kühlschrank ausleeren und den Inhalten kleinschneiden. Schalotten, Chili und Karotten in Öl scharf anbraten, das Hackfleisch vulgo Faschiertes hinzugeben und verbraten. Die Combo mit Tomatenstücken aus der Dose übergießen, Tomatenmark hinzugeben und fest umrühren. Einen Schuss Wein oder Cognac verschneiden, mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen und abschmecken. Das Ensemble einkochen lassen, die Pasta in Teller füllen und die Sauce darüber ausbreiten.

Man muss aus keinem Ei ein Ei machen dachte er sich und streute Parmesan über die gemeinsame Lasgagen al Fake. Sie waren beide happy, hatten innerhalb von 35 Minuten gekocht und konnten weiter von der eigenen Lasagne träumen. Genau wie von Kuchen, Torten oder dem eigenen Brot.

Deutsche Foodblog Charts oder die Wurst hat zwei Enden

Nachdem ich bereits auf die amerikanischen Foodblog Charts verwiesen habe, beschäftige ich mich jetzt mit ein paar deutschen Ausgaben. Dies ist jetzt aber keine Auflistung der geilsten Suchmaschinen oder Rankings, sondern der Hinweis auf zwei sehr unterschiedliche Listen.

Die erste stammt von Zottarella, dem Weichkäse der „Molkerei“ Zott, der seinen eigenen Blog führt und auch auf Flickr seinen Hobbies fröhnt. Lustigerweise ist der Käse ein personalisiertes Objekt (Bernd das Brot wurde übrigens auch wiederentdeckt – bitte umbedingt das Bild mit Polizei ansehen) und blogt unter dem Titel „Rezeptefee“. Rezeptefee hat also 100 deutsche Foodblogs zusammengefangen, die zu einem guten Teil aus hochprozentigen Blogs bestehen. Das bedeutet entweder, das Mozzarella am besten mit einem guten Glas Wein genossen wird, oder dass ich den Bereich Foodblogs nicht so eng sehen sollte.

Der zweite Beitrag stammt aus der FAZ. Unter dem Titel „World Wide Wurstsalat“ drehen sich die Gedanken von Frau Münchhausen um Blogs. Dabei schweifen die Blicke vor allem ins Ausland, was die Sache zwar internationaler macht, deutsche Foodblogs aber benachteiligt. Naja, ist ja auch die FAZ.

P.S.: Ich habe leider keine Ahnung mehr, warum ich in der Überschrift titel „oder die Wurst hat zwei Enden“. Dies ist das Problem, wenn man einen Beitrag beim Schreiben unterbricht und sich die Hintergedanken nicht notiert. Ist aber mein Problem und kann allen anderen scheißegal sein. Also, die Lehre aus der Geschichte …

130 Jahre Erfahrung – Vision 1.0

Da mein Vater noch nie gekocht hat und ich während den Feiertagen maximalen einen Kaffee zubereite, machen wir uns die folgenden zwei Wochen auf eine steirische Schmankerltournee:

Den Beginn machte am 25. Dezember die Altsteirische Schmankerlstube im Herzen von Graz, ein Lokal, das man ruhig aufsuchen kann, wenn sonst nichts offen hat. Der große Schwachpunkt ist die ständig gleiche Speisekarte, die von einer gastronomischen Kreativität unter dem Nullpunkt zeugt.

Als Entrée wurde eine Knoblauchrahmsuppe gereicht. Der Seniortester griff zu einer „Gegrillten Hühnerbrust auf Kräuterschaum mit Sesamkrustenkartoffelbällchen (oder so ähnlich)“ als Hauptspeise,

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während der Filius sich mit einem „Gekochten Rindfleischscherzl mit Kürbisgemüse und Kartoffeln“ schadlos hielt. Passend dazu wurden zwei grüne Salate mit Kernöl serviert.

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Die passende Getränkebegleitung beinhaltete Puntigamer Bier, Weiße Mischungen, ein Achterl Sauvignon Blanc von Polz und ein Achterl Chardonnay von ???. Wobei letzterer wohl schon länger in der Flasche chillte.

In der Kernölwertung für guten Geschmack verteilen die objektiven Tester 5/10 Punkten, die Dirndlwertung für gutes Service bringt 8/10 Punkten und die finale Wertung für das umbedingte Besuchen für den Wertenb Leser bringt 6/10 Punkten.

Passende Musik: Fürstenfeld von STS, da es sich um das passende Lokal für Touristen und Steirer handelt, die wieder eine erste Dosis sterische Kulinarik brauchen, aber nicht zu viel, da es sonst eine Überdosis wäre.

Kulinarische Realitäten

Food Blogs versuchen das Beste aus Küche und Keller darzustellen, wirken dabei aber oft zu clean und steril. Vor allem wird dabei oft der Humor und die Alltäglichkeit vergessen. Da ich kein Profikoch bin, noch die Zeit habe Kochbücher zu wälzen, sondern einkaufe kurz bevor der Supermarkt zusperrt und meist aus Vorräten koche, kann ich diese Ansprüche von Haus aus nicht erfüllen.

Der Hintergrund dieser traurigen Geschichte sind die drei Artischocken, die ich heute in meiner Küche mit dem Hinweis „Die kochen wir am Sonntag“ fand:

Es gibt zwar einige Sachen, die ich noch nie gekocht habe – Hunde, Quallen, Zapfen, Vogelnester oder Kochbücher – aber Artischocken werden eine ganz besondere Herausforderung darstellen, über die ich später noch schreiben werde.

Der wahre Hintergrund dieses Eintrags sind aber nicht die neuartigen kulinarich hochwertigen Artischocken, sondern das spartanische Resterlessen, das an diesem Fußballabend gekocht wurde: Fertigtortellini unbekannter Herkunft mit einer individuellen Sauce der Überreste:

Man nehme eben beschriebene Fertigtortellini (2 Packungen) für die Fertigtortellini und koche diese in Salzwasser. Für die Sauce die restliche Salami (keine Mengenangaben möglich, je nach Geschmack), eine kleine kleingehackte Zwiebel, eine Knoblauchzehe, zwei Chillischotten und brate diese in dieser Reiehnfolge mit etwas Butterschmalz an. Dann addiere man geschälte Tomaten aus der Dose, etwas Weißwein aus dem Kühlschrank (oder was da ist: Rotwein, Sekt, Bier, Schnaps oder Whisky) und schmecke mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und einer vorhandenen Kräutermischung ab. Fertigtortellini abseien und hinzufügen. Umrühren und fertig ist der Fußballschmaus:

Passendes Getränke: Himbeersirup (wegen des Weinanteils in der Sauce)

Passende Musik:

Passend zu diesem Eintrag quälen mich hinsichtlich eines früheren Eintrags Schuldefühle. Ich hatte in einem früheren Beitrag über eine bestimmte amerikanische geschrieben, in der nur Fastfood zubereitet wird. Dies ist nicht wahr, wie folgende Fotos belegen: http://flickr.com/photos/rena5/2943738330/. Die einzelnen Zutaten des Currys kann ich nicht erkennen, aber sollte Intersse bestehen, dann frage ich gerne nach.

Passendes Getränk: Bier

Passende Musik: