Wer hat uns die Suppe eingebrockt?

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Wer hat uns diese Suppe eingebrockt? In erster Linie meine Augen, die diese Artikel an einem Tag inhalierten, dann mein Hirn, das die Impulse dazu gab und wohl auch die Journalisten, die das Weltgeschehen in Headlines formten.  Und wohl auch den Verursachern all dieser Neuigkeiten …

Für die Suppe schäle man die fünf Karotten, die halbe Sellerieknolle, putze den Lauch und schneide die grünen Enden ab. Zwei Zwiebeln brennen dazu in einer beschichteten Pfanne an der halbierten Unterseite an. Der entscheidende Moment ist erreicht: im CD-Player schlagen ABS Zeilen

und in einem großen Topf kocht Wasser. Als Zugabe reichern die Schalen und Abschnitte des Gemüses im Wasser, ein Kilo Rindfleisch im Ganzen, Salz, Pfeffer, zwei Lorbeerblätter, die Zwiebel samt Schale, Knoblauch und Chilipulver. Ab und zu den Schaum abschöpfen oder alternativ Eierschalen dazugeben – die gemäß eines sehr guten Freundes die Schaumbildung unterbinden. Mit dem weichgekochten Fleisch an der Hand und der eingekochten Suppe werden die geschmackbringenden Schalen herausgefischt und vor uns steht eine feine Rindssuppe:

Dazu passen verschiedene Einlagen, vor allem aber das kleingeschnittene oben erwähne Gemüse langsam (was für ein blödes Füllwort) bissfest mitgekocht und im Falle absoluter Erholung ein Glas Saft. Und dazu hätte ich noch eine Schlagzeile, die meiner Suppe noch mehr Würze verleiht: Frankfurt isst Subba von Max Witzigmann, einem mehr oder weniger talentiertem Koch mit einigen Tipps für Rindssuppe.

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