Karotte Aggro Dinkelburger in Moloko Geschwindigkeit

Der Tipp kam aus einer sicheren familiären Quelle: Dinkelburger aus dem Reformhaus seien fein. Mit einem Handgriff waren die Dinger geshoppt und im Küchenschrank verstaubt.  Das änderte nichts an der Tatsache, dass er an einem sturmfreien Abend die Dinger entdeckte und aus ihrer Schachtel befreite. Man brauchte nicht viel dazu und konnte es bequem zu einem schwungvollen Lied schaffen:

Die Karotten wurden gestrippt und zu einem heißen Wasserbad eingeladen. Er rührte eine Salatsauce aus dem Saft einer Zitrone, ein bisschen von deren feingeraspelter Haut, Salz, Pfeffer, Petersilie, Knoblauch, einen Spritzer Honig sowie weißen Balsamico, einen Schuss Öl und Dijon Senf. All dies verdrehte er mit einer Gabel zum fröhlichen Tanz in den Mai und schnitt die Karotten scheibchenweise dazu. Die Wasserquelle kochte und die die Zutaten der Dinkelburger wurde untergemengt und ziehen gelassen. Nach der Freude voller Quellen erhitzte er in einer Pfanne Butterschmalz und briet die – laut Packungsbeilage 6 bis 12 Stück – hand- und liebegeformten Dinkelburger beitseitig an. Ergebnissuchend schmatzte er die Kiste vor sich und las aufgeregt die Tipps zur Verfeinerung von Dinkelburgern.  Wo er so las, saß und die Backen voller Dinkel blies wurde seine Zunge Aggro und hatte einen Musikwunsch:

Immerhin stimmt ihn ihr Kommentar wieder friedlicher, als sie nach einer gehaltvollen Mittagspause voller Dinkel, die Burger ins Reich der Diäten schoss und aus dem kleinen kulinarischen Universum schloss.

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