too drunk to fuck

Er hatte den Zenit des Kopfpolsters erreicht während ihre Augen die Komplexität des Aspirins absorbiert hatten. Nachdem die Turntable der Nacht sich vom DJ gelöst hatten wurden die Sonnenstrahlen die Kitzler des hereinbrechenden Samstags. Als hart arbeitende Präzosiäteten des deutschen und österreichischen Proletariats trieb es beiden die Geschmacksnerven aus den Ohren und auf den Zehenspitzen ihrer Knie stahlen sie sich zum Kühlschrank. Die Vögel zwitscherten von den Ästen und kackten auf die Räder

In der kafkaesken Geschmackslosigkeit einer betrunkenen, ausgetrockneten Zunge rungen beide den Kühlschrank nieder und kredenzten sich die Quintessenz des vorhandenen:

  • 5 Bananen
  • 1l Milch
  • 2 Avocados
  • 1 Zitrone von und zu Bio
  • Krabben oder ähnliches Meeresgetier
  • Salz und Pfeffer

Als direkter Nachfolger befolgte er die Bananen in den Mixer und verdünnte sie mit der Milch. Sie häutete die Avocados, schnitt sie in kopfschmerzgerechte Stücke, fügte das beste Salz, den gemahlensten Pfeffer und frischest gekauften Meeresbewohner hinzu. Die Zitrone presste über die Einheit und zestete sich zu einer geschmacklichen Abrundung. Die Farbstaffel an Geschmack über die Zunge gleitend glitten beide wieder unter die Laken und steckten sich noch ein frisches Salzstangerl der phätten Brotmanufaktur Schmidt in die Backen.

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