Blog Apple 3

 Auf zum Tanz der Vitamine im Big Apple. Nach ausreichenden Berichten zu Fast Food, Steaks und österreichischen Eigenkreationen in Harlem, ist es an der Zeit sich den gesunden Aspekten dieses Urlaubs zu widmen: den Salaten. Gemäß dem Sprachgebrauch meines Vaters, hat sich das „Hasenfutter“ in den letzten Jahren einer atemberaubenden Revolution unterworfen und Dosensalate mit Fertigdressings sind nur mehr in ausgewählten Autobahnraststationen oder ähnlichen Orten anzutreffen.

Dies hatte sich auch eine bekannte Fast Food Kette vorgenommen. Der Cranberry Salat mit Putenstreifen musste aus fünf verschiedenen Beuteln zusammengesetzt werden. Kein Wunder, dass man lieber einen Burger speist.

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Als Vorspeise gab es in der http://www.sweetwaterny.com/ in Williamsburg Austern und einen Melonen-Käse Salat. Bestandteile: Wassermelone, Schafskäse, grüne und schwarze Oliven, Kerne, Streifen von Basilikum, ein bisserl Salz, ein bisserl Pfeffer, Essig und Öl. Eine hervorragende, geschmacklich runde Sache.

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Einen Mango-Rote Rüben (alias rote Beete) Salat wurde als Katerfrühstück am letzten Tag gereicht. Abgemacht mit einer Vinaigrette wurde dieser auf Blattsalat mit Zwiebeln und einer gehörigen Portion Pfeffer (waren Gewürze historisch gesehen wertvolle Handelsgüter, so hat sich dies mittlerweile relativiert, wie man an diesem Beispiel sehen konnte) serviert. Der Kellner war ein österreichischer Schauspieler, der im Big Apple die Bretter der Welt betreten wollte. Hiermit noch einmal alles Gute. Sollte irgendein Agent diesen Eintrag lesen und Interesse bekunden, ich kann erfragen, wie dieses Lokal heißt.

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Den grünen Schlusspunkt setzt nicht der originellste Salat, sondern die bizarrste Anrichteweise. In der http://www.inotecanyc.com/about.html wird der Salat – dessen einzelne Bestandteile mir mittlerweile entfallen sind, also dementsprechend keine Rolle spielen – von einer kompletten Zange umrahmt. Erinnerte mich ein wenig an ein Wiener Lokal in dem der Grillteller in einer Scheibtruhe angerichtet wird. Ein kulinarischer Kommentar zur Scheibtruhe muss ausbleiben, da ich nur einen Kaffe getrunken habe nur ein Bier getrunken habe.

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Resümierend kann ich all diese Salatvariationen (ausgenommen Nr. 1) zum nachkochen/schneiden etc. empfehlen.

 

Passendes Getränk: ein fruchtiger Morillon vom Weingut Dreisiebner oder zum Katerfrühstück einen frisch gepressten Orangensaft und fünf Liter amerikanischen Kaffee.

 

Passende Musik: Aufgrund des Konzertes nach dem Melonen-Käse Salat die Straycats

 

 

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