Gespeichert unter: Leder, Von der Hand in den Mund | Schlagworte: ABS, Dickhaut, Eierspeis, Foodblog, Fußball, Graz, Milch, Musik, Podcast, Schilcher, Sebastion, Sk Sturm, Steiermark, Wortspiel
Bis jetzt war dieser Blog ein reines Privatvergnügen. Dies hat sich seit dem Podcast zu Foodblogs im Rahmen meines Beschäftigungsverhältnisses radikal geändert.
Dazu gibt es sechs Dinge zu schreiben:
1/ Obwohl sich Sebastian Dickhaut nicht als Foodblogger sieht (was er zweifelsohne ist) hat es mehr als Spaß gemacht, mit ihm vor dem Mikro zu stehen und Hochdeutsch zu sprechen.
2/ Dieser, mein Blog, spiegelt meine persönlichen Interessen wieder, die sich teilweise mit meiner Arbeit paaren. Ergänzung vom 07.03.09 aufgrund aktueller Ereignisse: Alle hier geposteten Beiträge spiegeln rein meine persönlichen Interessen, Meinungen und Gefühlslagen wieder. In diesem Blog wird kein beruflicher Bezug genommen noch ist dies vom einzigen Autor erwünscht. Verlinkte Seiten respektiere ich, verkaufe aber nicht meine Seele für deren Inhalte. Wer wissen will, wer hinter Schwarzthoughts steht der kann mich unter www.twitter.com/heimuuh erreichen. Wer wissen will, was hinter dem Namen steckt, der sollte Zeit, Muse und zwei Bier parat haben. Und jetzt weiter im Text: Dazu zählt alles Essbare, ob selbst fabriziert (bis jetzt hat sich niemand beschwert) oder auswärts gespeist. Ja, die Eier für die Eierspeis vorab mit einen Schuss Milch verquirlen, dann wird das ganze Ding flockiger!
Dazu zählt nicht mein Fußballfetisch, den aber manch Arbeitskollege Freund mit mir teilt. (Danke für die wunderschöne Fahrt zum Spiel SK Sturm gegen Rapid Wien.)
Dazu zählt auch nicht meine Auswahl an Musikstücken, die ich hier poste und unter der Dusche und im Stadion singe.
3/ Dieser Blog ist ein Selbstversuch und Selbstläufer. Am Anfang stand die Neugier, in der Mitte der Wahnsinn und mittlerweile hat sich die ganze Geschichte zwischen Zeitmangel und Tippfehlern eingependelt. Umso mehr freue ich mich über schriftliche als mündliche Kommentare. Dies umso mehr, als meine Zunge schneller spricht, als meine Finger tippen und die Zehnfingerregel mein größter Feind ist.
4/ Ja, ich war so jung und bin kopfüber ins Meer gesprungen. Dabei wurde aber vorab mit einer Arschbombe die Tiefe vermessen. Wer diesen Absprung sucht, der sollte nach Abbazia fahren.
5/ Man soll sich den Namen seines Blogs immer zweimal überlegen, sonst kommt ein Wortspiel mit seinem Namen und dem Wort Gedanken heraus.
6/ Wiener Kellner sind wirklich eine eigene Spezies, wie alle Wiener. Folglich empfehle ich einen Besuch in der Steiermark. Wer auf der Suche nach passenden Lokalen ist, der kann sich gerne an mich wenden. Was der Rapid Anhang vergangenen Sonntag plakatiert hat („A Numma z’groß fir eich.“) kann also nur mit den Worten „Wien ist der schönste Vorort von Graz“ beantwortet werden.
Passende Musik:
Passendes Getränk: Schilchermischung
Gespeichert unter: Von der Hand in den Mund | Schlagworte: Ansprüche, Artischocken, Bier, Blog, Chilli, Fußball, Hunde, Knoblauch, Pfeffer, Qualen, Salami, Sex Pistols, Slaz, Styles P, Tortellini, Wein, Zwiebel
Food Blogs versuchen das Beste aus Küche und Keller darzustellen, wirken dabei aber oft zu clean und steril. Vor allem wird dabei oft der Humor und die Alltäglichkeit vergessen. Da ich kein Profikoch bin, noch die Zeit habe Kochbücher zu wälzen, sondern einkaufe kurz bevor der Supermarkt zusperrt und meist aus Vorräten koche, kann ich diese Ansprüche von Haus aus nicht erfüllen.
Der Hintergrund dieser traurigen Geschichte sind die drei Artischocken, die ich heute in meiner Küche mit dem Hinweis „Die kochen wir am Sonntag“ fand:
Es gibt zwar einige Sachen, die ich noch nie gekocht habe – Hunde, Quallen, Zapfen, Vogelnester oder Kochbücher – aber Artischocken werden eine ganz besondere Herausforderung darstellen, über die ich später noch schreiben werde.
Der wahre Hintergrund dieses Eintrags sind aber nicht die neuartigen kulinarich hochwertigen Artischocken, sondern das spartanische Resterlessen, das an diesem Fußballabend gekocht wurde: Fertigtortellini unbekannter Herkunft mit einer individuellen Sauce der Überreste:
Man nehme eben beschriebene Fertigtortellini (2 Packungen) für die Fertigtortellini und koche diese in Salzwasser. Für die Sauce die restliche Salami (keine Mengenangaben möglich, je nach Geschmack), eine kleine kleingehackte Zwiebel, eine Knoblauchzehe, zwei Chillischotten und brate diese in dieser Reiehnfolge mit etwas Butterschmalz an. Dann addiere man geschälte Tomaten aus der Dose, etwas Weißwein aus dem Kühlschrank (oder was da ist: Rotwein, Sekt, Bier, Schnaps oder Whisky) und schmecke mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und einer vorhandenen Kräutermischung ab. Fertigtortellini abseien und hinzufügen. Umrühren und fertig ist der Fußballschmaus:
Passendes Getränke: Himbeersirup (wegen des Weinanteils in der Sauce)
Passende Musik:
Passend zu diesem Eintrag quälen mich hinsichtlich eines früheren Eintrags Schuldefühle. Ich hatte in einem früheren Beitrag über eine bestimmte amerikanische geschrieben, in der nur Fastfood zubereitet wird. Dies ist nicht wahr, wie folgende Fotos belegen: http://flickr.com/photos/rena5/2943738330/. Die einzelnen Zutaten des Currys kann ich nicht erkennen, aber sollte Intersse bestehen, dann frage ich gerne nach.
Passendes Getränk: Bier
Passende Musik:
Gespeichert unter: Leder | Schlagworte: Elfmeterschießn, Fc Zürich, Fußball, Sturm Graz, UEFA
Es war die gefühlte 19 Runde im UI-Cup oder UEFA-Cup Quailfikation – ich sehe den Unterschied mittlerweile schon gar nicht mehr – als der SK Puntigamer Sturm Graz am 28.08.08 auf den FC Zürich traf. Nachdem wir schon in der Vergangenheit auf Clubs aus Andorra, auf den VFL Wolfsburg oder auf die mit Billiardkugeln gefüllten Sockenschwinger aus Budapest getroffen sind, stand das Rückspiel gegen den FC Zürich – das Hinspiel hatte 1:1 geendet – auf dem Programm.
Vorab die sportliche Geschichte: Nach dem Spielstand von 1:1 in der regulären Spielzeit ging es in die Verlängerung. Nach weiteren torlosen 30 Minuten wurde zum Elfmeterschießen angetreten, dass Sturm Graz heroisch verlor. (Dass unser Torhüter älter ist als die gesamte Mannschaft von Arsenal zusammen kann als Ausrede nicht herhalten) Die Auslosung für die 20 Runde in der UEFA-Cup Qualifikation brachte den Schweizern den AC Mailand. Abschließend wünsche ich Ihnen noch viel Glück, da es für die „kleinen Vereine“ wichtig ist, die großen Teams zu schlagen!
Nachdem sich ein persönlicher Trip von mir zu diesem Spiel nach Graz aus beruflichen Gründen nicht ausging, wollte ich den Laola1 Livestream testen. Da dieser nicht ging, genausowenig wie das automatische Aktualisieren des Spielstandes – ja, ich weiß, es gibt noch andere Anbieter – wurde es ein geselliger Abend mit ein paar Kollegen vor meinem Computer, samt minütlichen Aktualisieren des Spielberichts. Besonders das Elfmeterschießen machte sehr viel Spaß da die Frequenz des Öffnen und Schließens des Spielbericht-Fensters im Sekundentakt erfolgte. Naja, die Pointe der Geschichte, ist einfach die Tatsache, dass ich keine Lust zum Betrachten eines Spiels auf meinem Computer habe und mir die Stadiumluft (allgemein) gewaltig fehlt.
Passende Musik: das gesamte Liedgut von Sturm Graz
Passendes Getränk: Augustiner und nach der Niederlage Chivas Regal
Gespeichert unter: Leder | Schlagworte: Bier, Cup, Fußball, Retro, Sauerbraten, Spätzle, Stuttgart, Tor
Schlimmer als ein Haufen Schmutzwäsche ist ein Blogeintrag, der nicht rechtzetig Online gegangen ist. Diesen stelle ich aus Respekt vor meinem Team und den Organisatorn des Stuttgarter Retro Cups dennoch gerne zeitverzögert online:
Als passionierter Fußballfan sollte man auch selbst das runde Leder von Zeit zu Zeit treten. Dies wird bei mir durch die Tatsache erschwert, dass meine Füße nicht meine schnellsten Körperteile sind und deren Technik von meinen Händen in den Schatten gestellt wird.
Ein schöner Moment zum Ausleben meiner Passion war der Retro Cup in Stuttgart am 9. August. Acht Teams stellten sich der Herausforderung, Fußball wieder weg von Fahnenschwenkern, Aperoltrinkern in VIP-Logen und rosaroten Fußballschals hin zu Schweiß, Tränen und dem Staub eines Kunstrasens zu führen.
Nachdem Günther Schäfer uns den letzten Glauben geraubt hat, dass alle Fußballer etwas im Hirn haben, … Das Team „Wurst Ullis Millionentruppe“ war mit knapp acht Mann und einem unstillbaren Durst nach Erfolg angetreten. Die bunte Mischung hatte es aber schwer gegen die „Springbocks“, „Die linke Hand Gottes“ und der Mannschaft deren Namen ich vergessen habe.

Nach 11 bekommenen Toren, mein Eigentor mitgerechnet, und einem sebst erzielten, war die Vorrunde schon überstanden und wir konnten uns dem günne’s und dem brauch des Stiefeltrinkens widmen.
Kulinarisch gesehen war der Ausflug nach Stuttgart ein Highlight: Sauerbraten mit Spätzle, bizarre Palatschinken-Kreation als Dessert und der erste Tag seit sicherlich zehn Jahren ohne einen einzigen Kaffee. Das Lokal fürs Abendessen möge mir verzeihen: so gut wie das Essen, so beschissen war der Kaffee, weshalb ich letzteren und den Namen des Lokals vergessen habe.
Liedgut für den Ausflug und für alle diejenigen, die noch nie einen Stehplatz in einme Fußballstadium innehatten: Seven Nation Army von den White Stripes: http://www.youtube.com/watch?v=ksYcqdJef1o&feature=related. Ein wunderbarer Beitrag aus einer wunderbaren Stadt.
Gespeichert unter: Leder | Schlagworte: Ausschreitungen, Budapest, Fußball, Graz, Randalle, Sturm, Ui-Cup
Eigentlich ist dieser Eintrag der Mannschaft von Sturm Graz gewidmet, die sich am 26. Juli gegen Honved Budapest im UI-Cup mit 2:1 durchgesetzt hat. Gratulation Burschen!!
Die Freude über den internationalen Sieg ist ganz auf meiner Seite, da es in der nächsten gegen den VFB Stuttgart oder Aston Villa gehen könnte, die auf meiner Auswärtsfahrtsliste stehen und mit denen ich gute Bekannte verbinde.
Nach einer rauschenden Eröffnung des Gesellschaftsraums, die mein Vorhandensein in Budapest hintangestellt hat, hatte ich aber heute das „Vergnügen“ über die Ausschreitungen zu lesen, die im Rahmen diese Aufeinandertreffens stattgefunden haben. Jetzt ist es nicht der richtige Zeitpunkt über wahre Fußballfans, Gewalt oder Kommerz in Stadien zu sprechen - wer meine Meinung zu diesem Thema hören will, der soll mich bei einem Spiel von Sturm Graz im Fansektor dazu fragen – sondern über das, was die Medien aus derartigen Handlungen machen.
Während die österreichischen Medien über ein Skandalspiel aus ungarischer Sicht schreiben – Der Standard, ORF oder die Kleine Zeitung – geht die übrige deutschsprachige Presse inhaltlich andere Richtung und berichtet über Ösi-Holligans: RP-Online, bild.de.
Wer die passenden Fotos sucht, der wird auf www.sturmtifo.com fündig, oder kann sich auf www.youtube.com dank der passenden Videos eine eigene Meinung bilden.
Das Bilden einer eigenen Meinung ist dem geneigten Leser mehrerer Medien nicht möglich, da Redakteure nicht suchen um zu finden, sondern gerne das finden was sie schon immer gesucht haben und nicht verstehen: dass es neben dem Fußball-Märchen WM 2006 und EM 2008 auch noch den alltäglichen Fußball gibt. Und der ist dreckig und gemein.








