Gespeichert unter: Von der Hand in den Mund | Schlagworte: 2008. 2009, Blog, Bloggen, Dickhaut, Erzherzog Johann, idiomatik, Linsen, Podcast, Sauschädel, Silvester, Sk Sturm, Struktur, Sturm Graz
In der zweiten Hälfte des Jahres 2008 griff ich in die Tasten, um das Bloggen aktiv zu lernen. Der erste Schritt war ein Blogname, der unaussprechlich ist, der zweite eine undurchsichtige inhaltliche Struktur zu schaffen. Insgesamt machte es mehr als Spaß, auch wenn ich alle wichtigen Punkte für einen (Corporate-, ich als Firma:) Blog ignorierte. Aus Zeitmangel, Faulheit, mangelnde Themen oder Fotomaterial. Des Weiteren bin ich bekennender Begeher von Tipfehlern (ab und zu auch Tippfehlern) und die Unterschiede zwischen deutscher und österreichischer Idiomatik sind mir bis heute ein Rätsel. Meine Kochkenntnisse beschränken sich auf kulinarische Standards (obwohl manch eine Frau auch das Gegenteil behauptete), trotzdem durfte ich mit Sebastian Dickhaut einen Podcast aufzeichnen.
Wohl muss ich jetzt eingestehen, dass Bloggen eine fette Zeitverschwendung ist und dass ich auch schon positives Feedback bekommen habe. Nun bin ich wohl der letzte Foodblogger (ja, ich habe es gecheckt), der seinen Lesern ein aufregendes neues Jahr 2009 wünscht, in dem Charles Darwin, Erzherzog Johann und SK PUNTIGAMER STURM GRAZ Jubiläum feiern.
Als Hauptspeise fürs neue Jahr wird Sauschädelsalat (alias „Schweinerüssel“) in einer Kernölvinaigrette mit Linsensalat gereicht.

Den Sauschädel mundgerecht teilen, mit einer coolen Kernölvinaigrette (Basisversion besteht aus Essig, Kernöl, Salz, Pfeffer und Senf), Zwiebel und Knoblauch anrichten.

Die Linsen werden gleich behandelt.

Passendes Getränk: Roter Sekt
Passende Musik (mit Dank an den Modezaren, der bald selbst hier bloggen darf, da er nur den besten Input bringt):
Als Dessert zum neuen Jahr präsentiert Schwarzthoughts was Süßes. Man nehme den Glückstaler von einer Bekannten am 31. Dezember irgendeines Jahres, stecke ihn in die Tasche mit allerei anderem Schabernack, erhitze sich und vergesse alles um sich herum. Die Freude über das Dessert, bis in der Frühe in der Hosentasche geschmolzen ist, ist unvergleichlich. Sehr zu empfehlen.

Gespeichert unter: Von der Hand in den Mund | Schlagworte: Ansprüche, Artischocken, Bier, Blog, Chilli, Fußball, Hunde, Knoblauch, Pfeffer, Qualen, Salami, Sex Pistols, Slaz, Styles P, Tortellini, Wein, Zwiebel
Food Blogs versuchen das Beste aus Küche und Keller darzustellen, wirken dabei aber oft zu clean und steril. Vor allem wird dabei oft der Humor und die Alltäglichkeit vergessen. Da ich kein Profikoch bin, noch die Zeit habe Kochbücher zu wälzen, sondern einkaufe kurz bevor der Supermarkt zusperrt und meist aus Vorräten koche, kann ich diese Ansprüche von Haus aus nicht erfüllen.
Der Hintergrund dieser traurigen Geschichte sind die drei Artischocken, die ich heute in meiner Küche mit dem Hinweis „Die kochen wir am Sonntag“ fand:
Es gibt zwar einige Sachen, die ich noch nie gekocht habe – Hunde, Quallen, Zapfen, Vogelnester oder Kochbücher – aber Artischocken werden eine ganz besondere Herausforderung darstellen, über die ich später noch schreiben werde.
Der wahre Hintergrund dieses Eintrags sind aber nicht die neuartigen kulinarich hochwertigen Artischocken, sondern das spartanische Resterlessen, das an diesem Fußballabend gekocht wurde: Fertigtortellini unbekannter Herkunft mit einer individuellen Sauce der Überreste:
Man nehme eben beschriebene Fertigtortellini (2 Packungen) für die Fertigtortellini und koche diese in Salzwasser. Für die Sauce die restliche Salami (keine Mengenangaben möglich, je nach Geschmack), eine kleine kleingehackte Zwiebel, eine Knoblauchzehe, zwei Chillischotten und brate diese in dieser Reiehnfolge mit etwas Butterschmalz an. Dann addiere man geschälte Tomaten aus der Dose, etwas Weißwein aus dem Kühlschrank (oder was da ist: Rotwein, Sekt, Bier, Schnaps oder Whisky) und schmecke mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und einer vorhandenen Kräutermischung ab. Fertigtortellini abseien und hinzufügen. Umrühren und fertig ist der Fußballschmaus:
Passendes Getränke: Himbeersirup (wegen des Weinanteils in der Sauce)
Passende Musik:
Passend zu diesem Eintrag quälen mich hinsichtlich eines früheren Eintrags Schuldefühle. Ich hatte in einem früheren Beitrag über eine bestimmte amerikanische geschrieben, in der nur Fastfood zubereitet wird. Dies ist nicht wahr, wie folgende Fotos belegen: http://flickr.com/photos/rena5/2943738330/. Die einzelnen Zutaten des Currys kann ich nicht erkennen, aber sollte Intersse bestehen, dann frage ich gerne nach.
Passendes Getränk: Bier
Passende Musik:


